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Mein Antrieb

Silhouette auf dem Weg zur aufgehenden Sonne – Sinnbild für den Neuanfang nach einer toxischen Beziehung

Das Erlebte muss verabeitet werden - nur so kannst Du neu anfangen.

Verständnis für die Situation und dein Gegenüber - hilft zum verzeihen.

Du hast eine Verantwortung - für Dich selbst und für die, die unter der Situation gelitten haben.

Warum ich mich beruflich mit Narzissmus beschäftige

Aufgrund eigener Erfahrungen mit einer toxischen Person in der Vergangenheit habe ich mich in diese Thematik einarbeiten müssen und wollen, um ausschließen zu können, dass ich mich in Zukunft erneut auf toxische Personen einlasse und diese gar nicht mehr in mein Leben lasse. Somit bin ich jetzt auch im Bereich Narzissmus tätig. Natürlich aber auch ohne diesen Zusatz.

Das Thema ist sehr schwierig, zumal das persönliche Umfeld Dinge verständlicherweise häufig nicht nachvollziehen kann. Nach meiner Entscheidung habe ich plötzlich von Menschen Anfragen erhalten, die ebenfalls mit toxischen Personen verbunden (gewesen) sind.

Man erkennt dann sehr schnell Muster, die sich immer wiederholen (sog. toxischer Kreislauf). Ich kenne also die Abläufe, den toxischen Kreislauf. Ich kenne alle Begrifflichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Thema Toxizität fallen: Gaslighting, Future Faking, Flying Monkeys, Discard, Spiegelung und und und.

Viele werden sich jetzt denken – „warum macht er das?“. Kann es nicht einfach damit gut sein, dass die Erkenntnis gekommen ist das es zu Ende ist – leider nein – die Beziehung war toxisch, ohne Analyse und Aufarbeitung geht es nicht vorwärts – sondern nur bergab.

Normalerweise läuft das so ab – man findet sich, beginnt eine Beziehung – stellt fest, dass es doch nicht so passt, man redet miteinander und wenn man keine gemeinsame Lösung findet – dann trennt man sich. Unschön, aber Realität – anders in einer toxischen Beziehung – bei einer Trennung in einem solchen Fall spricht man sogar von einer posttraumatischen Belastungsstörung – denn nicht nur der Narzisst leidet unter einer Persönlichkeitsstörung, Sie selbst sind soweit hinein gezogen, eventuell co-abhängig geworden und benötigen Hilfe. 

Auch diejenigen, die aus deinem Umfeld sind und sich aber im Dunstkreis des / der anderen befinden, werden kein Verständnis für ihr Handeln und ihre Reaktionen aufbringen – weil sie zum einen gar nicht erkennen können, wie sehr Sie gelitten haben und weil sie ohne Abstand die wirkliche Lage gar nicht richtig einschätzen können (Flying monkeys) – Ihnen ist doch eigentlich ja nichts schlimmes angetan worden – sie können es nicht erkennen – aber die Gefühle müssen raus.

Schließlich gibt es da ja auch noch eine weitere Komponente – viel beruht da auf dem Prinzip von actio und reactio – nur, dass es beim Silent Treatment schwierig wird, von aktiver actio zu sprechen – dein Gegenüber bestraft Sie ja quasi mit „nicht reagieren“ und übertriebener Distanz. Darauf hin habe ich auch auf eine gewisse Weise reagiert – aber sehr viele Fehler dabei gemacht – denn oft wusste ich es nicht, wie ich die Dinge einordnen soll. Um für mich zu sprechen, meine Fehler waren schlimm und für außenstehende manchmal nicht zu rechtfertigen – aber immer eine Reaktion, kein böswilliges agieren – und es ging auch immer darum, meine Meinung zu rechtfertigen oder Grenzen zu setzen. 

Ein Faktor ist, dass ich eigentlich mal dachte, ich müsse mich für all das schämen, was ich mit mir machen habe lassen – beziehungsweise für das, was ich immer gegeben habe um den fortwährend leerlaufenden Eimer meiner Partnerin zu füllen. Ich war zu schwach, Grenzen zu setzen, eine Rolle hierbei spielt auch sicherlich der Alkohol, den ich vermeintlich gebraucht habe, um das Ganze nicht zu sehen (hierzu gibt es auch einen eigenen Artikel). Selbst wenn ich versucht habe, Grenzen zu setzen, wurden diese übertreten – mit dem Zitat „ich bin ein freier Mensch – ich kann und darf machen was ich will“. Grundsätzlich haben wir zusammengepasst wie der Schlüssel ins Schloss – der mit dem zuviel an Narzissmus und der mit dem zuwenig.

Zum anderen – weil ich denke, dass es sehr viele Menschen gibt, die mit den selben Problemen zu kämpfen haben, wie ich das gerade durchmache. All diesen möchte ich auf den Weg mitgeben, dass Sie nicht alleine dastehen, es Lösungen gibt und…
 
to be continued…

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Menschen, die dich unterstützen können:

Kai Lange, Volljurist – spezialisiert auf toxische Fallgestaltungen (Narzissmus, Borderline, Psychopathie u.a.)

Hamburg 040 228 635 74 München 089 255 44 535 Köln 0221 476 708 70
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